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Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums"
Überblick:
Die geplante Handreichung der Synode der Württembergischen Landeskirche "Daran glauben wir":
Die Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" wurde 1975 in der Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf von einem Kreis von Theologen gegründet, die sich zum Ziel setzten, die in der württembergischen Landeskirche zum Themenbereich "Christen und Juden", "Kirche und Israel" damals schon bestehenden Aktivitäten zu koordinieren und zu einem regelmäßigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammenzutreffen (Details zur Geschichte des Gespräches zwischen Christen und Juden in der Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf: hier anklicken). 1975 waren die ersten Mitglieder: Pfarrer Dr. Friedrich Gölz, Katechetin Dora Kircher, Akademiedirektor Pfarrer Klaus Lubkoll, Pfarrer Fritz Majer-Leonhard, Pfarrer Rudolf Maurer (Geschäftsführer der AG), Akademischer Oberrat Dr. Reinhold Mayer, Pfarrer Dr. Hartmut Metzger, Pfarrer Willi Pfründer, Kirchenrat D. Hans Stroh, Studiendirektor Pfarrer Hans-Peter Winkler, Pfarrer Reiner Zeeb. Zum ersten Sprecher der Arbeitsgruppe wurde 1975 Dr. Hartmut Metzger gewählt. In diesem Amt folgten ihm Pfarrer Dr. Ernst Michael Dörrfuß (1997-2000), Pfarrer Dr. Joachim Hahn (2000-2002) und Pfarrer Wolfgang Kruse (2002/03). Seit 1. Mai 2003 ist Vorsitzender (die Bezeichnung "Sprecher" gibt es nicht mehr) der Arbeitsgruppe Pfarrer Dr. Michael Volkmann. Man wählte die Bezeichnung "Arbeitsgruppe 'Wege zum Verständnis des Judentums' im Bereich der württembergischen Landeskirche" und nannte die folgenden Ziele: "Durch ihre Tätigkeit will die Arbeitsgruppe Kenntnisse über das Judentum und über die Beziehungen zwischen Juden und Christen vermitteln und vertiefen. Vor allem aber möchte sie das Interesse der Kirchengemeinden für diese Fragen wecken und zeigen, wie hilfreich für das eigene Bibelverständnis es sein kann, den jüdischen Glauben und das jüdische Leben kennen zu lernen, die in der hebräischen Bibel, unserem Alten Testament, wurzeln. Die Arbeitsgruppe ermöglicht Kontakte zu jüdischen Gesprächspartnern, berät interessierte Gruppen, regt neue Vorhaben an und koordiniert bestehende Aktivitäten. Ihre Mitglieder... planen Veranstaltungen für kirchliche Mitarbeiter und Gemeindekreise und stellen Informationsmaterial und Arbeitshilfen bereit" (Selbstdarstellung in a & b 1975 S. 404). Die Arbeitsgruppe arbeitet mit so genannten "Kontaktpersonen 'Kirche und Israel'" in den Kirchenbezirken zusammen, die sich der jüdisch-christlichen Thematik in den Bezirken annehmen und immer wieder zu Studientagen und zum gegenseitigen Informations- und Meinungsaustausch in Denkendorf zusammenkommen. Diesem Austausch dient auch das "Internetforum 'Kirche und Israel'". Um die Arbeitsgruppe und das Gespräch zwischen Christen und Juden in Denkendorf bildete sich seit 1980 ein Freundeskreis, der "Denkendorfer Kreis". Ein jährlich mehrmals erscheinender Rundbrief wurde zum Informations- und Publikationsorgan des Bereiches "Christen und Juden" der Fortbildungsstätte sowie der Arbeitsgruppe. Seit 1996, als der Leiter der Fortbildungsstätte Dr. Hartmut Metzger in den Ruhestand ging, ist der "Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung" als selbständiger eingetragener Verein organisiert (eigener Link). Die Mitglieder des "Denkendorfer Kreises" werden seit 1980 zu jährlichen Treffen nach Denkendorf eingeladen. Sie erhalten den Rundbrief und unterstützen den Denkendorfer Kreis mit ihren Spenden. Vorsitzender des Denkendorfer Kreises für christlich-jüdische Begegnung e. V. und Verfasser des Rundbriefes ist Dr. Hartmut Metzger. Die Fortbildungsstätte Kloster Denkendorf hat die Möglichkeit, auf den jeweils letzten Seiten des Rundbriefes des Denkendorfer Kreises die Veranstaltungen zum Gespräch zwischen Christen und Juden anzukündigen. Nachdem sich Mitte der 1970er Jahre auch in anderen Landeskirchen Arbeitsgruppen mit ähnlichen Zielsetzungen gebildet hatten, wurde 1977/78 für den Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise "Christen und Juden" (KLAK) (erster "Koordinator", dann Sprecher: Pfarrer Ulrich Schwemer) gegründet. Die württembergische Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" gehörte zu den Gründungsmitgliedern der KLAK. 1979 waren Arbeitskreise aus sechs Landeskirchen in der KLAK vertreten, inzwischen (2001) gehören der KLAK Arbeitskreise bzw. landeskirchliche Beauftragte für das christlich-jüdische Gespräch aus 22 Landeskirchen der EKD an. Jährlich findet in Berlin eine Versammlung der Delegierten aller Arbeitskreise statt, bei denen aus den Landeskirchen berichtet werden kann und gemeinsam interessierende Fragen besprochen werden. Als gemeinsame Zielsetzung haben die landeskirchlichen Arbeitskreise formuliert (Präambel der Geschäftsordnung der KLAK): "Wir wollen in unserer Arbeit Für diese Aufgaben ist das Gespräch mit Jüdinnen und Juden unerlässlich. Judenmission lehnen wir ab".
C) Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" Die Arbeitsgruppe ist ein landeskirchliches Gremium. Sie setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von landeskirchlichen Einrichtungen, die sich in ihrer Arbeit mit Fragen des christlich-jüdischen Gespräches befassen. Dazu kommen Einzelpersonen mit besonderer persönlicher Kompetenz sowie Vertreterinnen bzw. Vertreter der Ökumene als Gäste der Arbeitsgruppe mit vollem Mitgliedsrecht (derzeit aus dem Bereich der römisch-katholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche). Die landeskirchlichen Mitglieder werden auf Vorschlag der Arbeitsgruppe vom Oberkirchenrat berufen. Mitglieder sind zur Zeit (Stand: Dezember 2009):
Hier finden sich Hinweise und Links zu einigen im Blick auf unsere Arbeit wichtigen Texte sowie auf Dokumente, die in unmittelbarem Zusammenhang damit erschienen sind. 1. Texte und Erklärungen der Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" 2. Erklärungen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg 3. Erklärungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
4. Leuenberger Studie "Kirche und Israel":
5. Eine wichtige Erklärung von jüdischer Seite
6. Verschiedene Dokumente und Texte 7. Sonstiges Weitere Berichte zur christlich-jüdischen Arbeit der Fortbildungsstätte
siehe bei den "Veröffentlichungen"
unter Bereich - Veröffentlichungen und Berichte (hier finden sich auch
die von der Arbeitsgruppe jährlich herausgegebenen Predigthilfen
zum Israelsonntag). Weitere Texte siehe auch
beim Forum "Kirche und Israel".
E) Möglichkeit der Unterstützung unserer Arbeit - Bitte um Spenden In Zeiten immer knapper werdender Kirchensteuermittel ist die christlich-jüdische Arbeit der Evangelischen Landeskirche immer mehr auf die Mitfinanzierung durch Spenderinnen und Spender angewiesen. Bereits jetzt müssen wir Kürzungen im Programm vornehmen, da wir unsere Defizite kaum mehr ausgleichen können, die durch den in den vergangenen Jahren gestiegenen Dollarkurs und die dadurch stark erhöhten Ausgaben für die Anreisekosten unserer Lehrer und Lehrerinnen entstanden sind (bei gleichzeitig laufenden Kürzungen der zur Verfügung stehenden Kirchensteuermittel). Falls Sie - liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen - eine Möglichkeit sehen, unsere Arbeit zu unterstützen, freuen wir uns sehr über eine Spende auf das Konto der "Arbeitsgruppe 'Wege zum Verständnis des Judentums'" Konto-Nr. 8 080 046 bei der Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20). Bei Beträgen von über € 100.- erhalten Sie von uns automatisch eine Spendenbescheinigung (bitte Adresse angeben). Bei Spenden von bis € 100.- erkennt das Finanzamt den Einzahlungsabschnitt als Spendennachweis an. Auf Wunsch erhalten Sie gerne auch bei bei Beträgen von unter € 100.- eine Spendenbescheinigung von uns. Herzlichen Dank!
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