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Die Denkendorfer Israel-Hilfe Projekte und Einrichtungen in Israel, die von württembergischen Kirchengemeinden und dem "Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung" unterstützt werden. Zur Unterstützung sozialer Einrichtungen in Israel bittet die Arbeitsgruppe "Wege zum Verständnis des Judentums" alljährlich um das Gottesdienst-Opfer von württembergischen Kirchengemeinden am 10. Sonntag nach Trinitatis, dem Israelsonntag. Aus seit langem gewachsenen Kontakten zu Krankenhäusern, Alten- und Kinderheimen oder Behinderteneinrichtungen wissen wir, dass Menschen und die sie beherbergenden und betreuenden Einrichtungen in Israel auf Hilfe angewiesen sind. Einer Hilfe, die - weil sie von Christinnen und Christen aus Deutschland kommt - mehr bedeutet, als nur eine materielle Unterstützung. Diese Hilfe wird gerade in Israel auch verstanden als Ausdruck des Bemühens, ein neues Verhältnis zwischen Christen und Juden Wirklichkeit werden zu lassen. Die nachstehend vorgestellten Projekte stehen beispielhaft für die Vielfalt der von der "Denkendorfer Israel-Hilfe" unterstützten Einrichtungen. Dabei ist der "Denkendorfer Israel-Hilfe" nicht zuletzt an der Unterstützung von Initiativen gelegen, die sich den vielfältigen Verständigungsprozessen zwischen unterschiedlichen Bevölkerungs- und Religionsgruppen in Israel verpflichtet wissen. Für die Abkündigung des Opfers am Israelsonntag in den Kirchengemeinden schlagen wir als Text vor:
Nachstehenden finden sich einige Einrichtungen, die seit Jahren von der "Denkendorfer Israel-Hilfe" unter Verwendung des Opfers vom Israel-Sonntag unterstützt werden. Die Fotos können zur Vergrößerung angeklickt werden.
1873 in Frankfurt/Main gegründet, wurde das Shaare Zedek Hospital 1902 in Jerusalem eröffnet. Der erste Direktor, Dr. Moshe Wallach, wurde aus Köln berufen, die Oberschwester Selma Mayer kam aus Hamburg.
Seit seiner Gründung finden in Shaare Zedek alle Bewohner oder Besucher Jerusalems Behandlung und Pflege, seien es Juden, Christen, Muslime oder Angehörige anderer Religionen. Derzeit unterstützt die "Denkendorfer Israelhilfe" gemeinsam mit dem "Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung" die Einrichtung einer neuen Notfallambulanz.
Sinai-Stiftung Alters- und Pflegeheim Haifa Die Sinai-Stiftung will Menschen, die keinen eigenen Haushalt mehr führen können, ein würdiges und lebenswertes Alter ermöglichen, auch wenn sie nicht in der Lage sind, einen teuren Heimplatz zu bezahlen. Dieses Heim, zu dem der Denkendorfer Kreis schon seit vielen Jahren Kontakt hat, liegt im Stadtteil Achusa auf dem Karmel. Es wird religiös geführt, in der Heimsynagoge finden täglich Gottesdienste statt.
"Gerade in einem Altenheim hatte ich erwartet, Leuten zu begegnen, die nach allem, was Deutsche ihnen angetan haben, einfach keine Deutschen mehr ertragen können. Das war überhaupt nicht so. Die alten Menschen empfingen mich überaus offen, freundlich und hilfsbereit", berichtet eine junge deutsche Volontärin aus Stuttgart.
Hodayot - Religiöses Jugenddorf Das religiöse Jugenddorf Hodayot, gelegen an der Straße von Nazaret nach Tiberias im unteren Galiläa, wurde im Mai 1950 gegründet. Die ersten Jugendlichen waren Immigranten aus Indien. Inzwischen leben 230 junge Israelis und Neueinwanderer zusammen in dem Jugenddorf.
In drei Berufszweigen werden die Jugendlichen ausgebildet: für Jungen Kraftfahrzeugmechaniker, für Mädchen und Jungen Konstruktionszeichnung, und für Mädchen als kombinierte Ausbildung Hauswirtschaft/Sekretärin/Mode.
Die "Denkendorfer Israel-Hilfe" unterstützt die Arbeit des Jugenddorfes Hodayot seit vielen Jahren regelmäßig mit Spenden.
1974 verwirklichte sich der Traum zweier jüdischer Pädagoginnen: in Kiryat
Gat, im Süden Israels, konnte das erste Kinder- und Jugendheim eröffnet
werden, das sich in seiner Konzeption am Leben Alle diese Kinder kommen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Neve Hanna bietet ihnen die Voraussetzungen, die für eine gesunde Entwicklung notwendig sind. Zur einer besonderen Aufgabe hat sich Neve Hanna die Begegnung zwischen den jüdischen Heimkindern und SchülerInnen einer Beduinenschule im Negev gemacht. Die "Denkendorfer Israel-Hilfe" unterstützt Neve Hanna seit Jahren regelmäßig mit Spenden und durch Vermittlung von freiwilligen HelferInnen. Mehrfach waren auch Jugendliche und ErzieherInnen aus Neve Hanna und der Beduinenschule Rahad zu Besuch in Deutschland. Wir arbeiten zusammen mit dem Verein "Neve Hanna Kinderhilfe e.V. Hamburg", über den wir auch Volontäre nach Neve Hanna vermitteln können. Fotos aus Neve Hanna, die von der Schriftführerin der "Arbeitsgruppe 'Wege zum Verständnis des Judentums'" - Dr. Dagmar Bluthardt - gemacht wurden. Frau Dr. Bluthardt hat über Neve Hanna und die Pädagogin Hanni Ullmann promoviert. Wer diese Arbeit als pdf-Datei der Universität Tübingen lesen möchten: bitte hier anklicken! Zum Tod von Hanni Ullmann haben wir eine Gedenkseite eingerichtet.
Die Altstadt Akkos ist bis heute überwiegend von arabischen Familien
bewohnt. Die Not und Hilfsbedürftigkeit vieler dieser Familien ist freilich
sehr groß. Seit Jahren ist die Altstadt zu einem Sammelpunkt für Arme und
Wurzellose. Vor wenigen Jahren hat sich eine Gruppe engagierter
Telefonseelsorge Jerusalem
Gebetbücher für Neueinwanderer aus den GUS-Ländern Wir freuen uns über den Zuzug jüdischer EmigrantInnen aus den GUS-Ländern
nach Deutschland.
Wir freuen uns - auch außerhalb des Israelsonntags - jederzeit über die Überweisung von Spenden, die wir ohne Abzug direkt nach Israel weiterleiten. Unser Konto ist bei der Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20), Konto Nr. 80 800 46 (Inhaber: AG "Wege zum Verständnis des Judentums". Zweck: "Denkendorfer Israel-Hilfe"). Eine Spendenbescheinigung wird Ihnen zugeschickt.
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